Italienischer Brunch im Restaurant „Don Camillo e Peppone“!

Ein Artikel aus „Unser Havelland“ Ausgabe 207 (6/2023)

Komm, Liebling, lass uns doch bitte am Wochenende brunchen gehen! Viele Möglichkeiten gibt es aber im Havelland leider nicht, wenn es um ein ausgedehntes Frühstück mit Ausflügen ins Mittagsessen geht. Das neue Restaurant „Don Camillo e Peppone“ bietet deswegen ab sofort einen Sonntags-Brunch an – auf die italienische Art. Von 10 bis 16 Uhr kann man sich ordentlich verwöhnen lassen.

Ein Brunch darf dauern: Dabei setzt man sich mit der Familie oder mit Freunden an den gedeckten Tisch, tauscht sich ganz gemütlich aus und probiert immer wieder einmal etwas Neues vom üppig bestückten Büffet. Das Problem: In der gesamten Region lassen sich die Brunch-Angebote leider an einer Hand abzählen.

Das möchten Monika und Antonino Anzalone gern ändern. Sie haben Anfang des Jahres direkt in der Nauener Altstadt ihre italienische Osteria „Don Camillo e Peppone“ eröffnet – und bieten seitdem erfolgreich eine gehobene mediterrane Küche an. Da vor Ort alles frisch zubereitet wird, ist auch die Karte immer überschaubar: Das spricht für Qualität.

Seit Mitte Mai gibt es nun einen neuen Brunch in Nauen. Im „Don Camillo e Peppone“ wird stets am Sonntag von 10 bis 16 Uhr „gebruncht“ – ab elf Uhr kommen die warmen Speisen dazu und bis 15 Uhr wird es immer wieder neue Gerichte aus der italienischen Küche geben.

Monika Anzalone: „Im Preis von 29,50 Euro pro Person sind auch die Getränke wie Kaffee, Wasser, Apfel- oder Orangensaft mit enthalten. Wir haben frische Brötchen mit verschiedenen Marmeladen und auch Cerealien auf dem Büffettisch mit dabei. Allerdings kamen gleich nach dem ersten Brunch die Gäste zu uns und haben sich eine noch italienischere Version von einem Brunch gewünscht.“

Das haben die Anzalones sofort umgesetzt. Bereits beim zweiten Brunch gab es zusätzlich zu Brötchen und Müsli üppig befüllte Platten mit mediterranem Ofengemüse, Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch, Vitello Tonnato, kleinen gefüllten Pastetchen, rosafarbenem Roastbeef, Mozzarella mit Tomaten und Basilikum, gefüllten Eiern und Spargel mit Schinken.

Kaum sind alle Tische mit Gästen besetzt, dreht Antonino Anzalone mit seinem Team in der Küche so richtig auf. Ständig gibt es neue warme Gerichte, die auf das Büffet gestellt werden. Dabei kann es sich etwa um eine Frittata italiana mit Gemüse handeln, oder auch um Rigatoni mit Bolognese und Mozzarella, um den warmen Auberginen-Auflauf Parmigiana, um italienische Klößchen mit Tomatensauce, um kreisrunde Pizzabrötchen mit Oliven, um Zander in Weißweinsauce mit Kapern und Kräutern oder um gebackene Hähnchenkeulen mit Rosmarinkartoffeln.

Matthias Hoschek aus Wansdorf: „Der Preis geht komplett in Ordnung. Allein für das Vitello Tonnato zahle ich beim Italiener ansonsten schon ein Drittel vom Preis – und ich kann mich anschließend noch durch die gesamte italienische Küche probieren. Das war wirklich ein sehr abwechslungsreiches Geschmackserlebnis und hat mir viel Spaß gemacht.“

Antonino Anzalone, der aus Sizilien stammt, aber schon viele Jahrzehnte in Deutschland kocht: „Eins steht fest: Je mehr Anmeldungen wir für den Brunch bekommen, umso länger wird unser Tisch mit den verschiedenen Gerichten. Demnächst backen wir auch unser eigenes Brot. Wir freuen uns sehr über das positive Feedback auf unseren Brunch.“

Quellenangaben: Bild und Text (Carsten Scheibe) „Unser Havelland“ Ausgabe 207 (6/2023).